#SandraundHalbmarathon #AufgebenIsNich #durchziehen #21km #berlinerhalbmarathon #überwindedeinenschweinehund #nichtsistunmöglich #challenge #fitness #motivation

Liebe Freunde, nun ist es bald soweit.. Letztes Jahr entschied ich mich dafür den Berliner Halbmarathon mitzulaufen und nun sind es nur noch 2 Wochen. Es ist wirklich absolut hart, ich gebe zu, es ist für mich persönlich eine wirklich körperliche Herausforderung. Allein morgens aufzustehen und 15km allein laufen zu gehen, fordert und verlangt viel von mir selbst. 10-12km sind mittlerweile überhaupt kein Problem, aber dann wird es wirklich fies, es fängt an zu schmerzen, es sind keine schlimmen Schmerzen, aber es zieht und zerrt. Aufgeben ist für mich allerdings keine Option. Ich gehöre zu den Menschen, die nicht aufgeben. Das ist fest in mir drin verankert, ich ziehe Dinge durch. Ich glaube, heutzutage ist dies ein relativ großes Problem, ich stelle das immer wieder bei so vielen jungen Menschen fest. Ziele setzen und sie auch noch selbst erreichen? Puh, ähm, nee.. dann lieber machen lassen und oder es wieder relativ schnell aufgeben. Das ist ein wirkliches Problem in unserer heutigen Gesellschaft, viele haben außer komischen YouTubeStars keine Idole, keine Ideen und somit keine Ziele und Selbstverwirklichung. Es ist meine persönliche Meinung, aber ich stelle das immer wieder fest und ich finde das teils wirlich erschreckend. Manch einer mag mich für extrem stur halten, ich nenne es fokusiert und zielorientiert, auch wenn ich dabei an meine eigenen Grenzen gehe und mich ab und an auch zum absoluten Vollhorst mache, ich bin lieber mutig und stürze mich rein,.. somit warten nun die 21km am 2. April auf mich.

Zu meinem Training gehört YOGA, dass ist für meine mentale Fitness absolutes goldwert, erst hier habe ich gelernt, die Kontrolle zu behalten und die Dinge wegzuatmen. Ich kann dies bzüglich nur jedem YOGA bei Kristina empfehlen. Sie ist eine absolute Bereicherung in meinem Leben und ihr Spirit ist ansteckend und inspirierend.  Zu dem bleibe ich meinen Cardio Einheiten bei Ride Berlin treu. Ich versuche dies 3* die Woche zu schaffen um #RoughRider zu bleiben. Zu dem laufe ich jeweils 1-2* die Woche. Es ist aktuell ein toughes Programm, was ich mir selbst gesetzt habe. Aber es motiviert mich ungemein, es macht mir extrem viel Spass, auch wenn es mich manchmal selbst wirklich körperlich zur Erschöpfung treibt. Aber die gute Laune bleibt und das ist das Wichtigste für mich. Oli Kahn sagte immer „Niemals Aufgeben!“ und er soll recht behalten!

 

#manafhalbouni #momument #busbarricade #wennMenschenBusseAnschreien #woistdasproblem #dresdenneumarkt #ZweiMonumenteVereinigt #Dresden #frauenkirche #frauenkirchedresden

Ich sitze gerade im Zug von Dresden nach Berlin. Dresden ist für mich ja immer wieder eine wahre Freude und zeitgleich denke ich immer, es sind nur 200km Entfernung zwischen diesen beiden Städten und es fühlt sich an, wie zwei unterschiedliche Welten.

Berlin ist hecktisch, laut, extrovertiert, erfindet sich permanent neu, ist anstrengend, voll von Künstlern und Spinnern und man vergisst welcher Wochentag ist, weil es eh keine Rolle spielt. Das ist für mich Berlin, hinzu kommt die Internationalität, deutsch fällt mehr und mehr weg, braucht auch keiner, weil eh alle nur englisch reden und jeder ist so unglaublich individuell und interessiert sich eh nicht für den anderen. Unfreundlichkeit nicht zu vergessen und dennoch liebe ich diesen Wahnsinn, weil es einfach so viel Unterhaltsames gibt und jeder sich zu 100% entfalten kann.

So, und dann kommt man nach Dresden und hier ist alles anders. Es gibt es keine großen Labels oder die Labels, die sich schon seit ein paar Jahren in Berlin etabliert haben, vergiss es, gibt´s nicht in Dresden, was die Menschen modisch schon nicht mithalten lässt. Ich meine, es kommt und kommt, aber von Berlin sind wir weit entfernt. Aber und das finde ich jedes Mal wieder so bewundernswert, die Dresdner sind freundlich und sie achten aufeinander. Ich habe noch nie so viel Freundlichkeit in einer deutschen Stadt erlebt, wie hier. Egal, ob in Strassenbahnen, Restaurants, öffentlichen Plätzen. Stellt euch mal in Berlin eine Minute mit nem Stadtplan auf die Strasse, ihr werdet sicherlich 50* mal angeblufft, warum du im Weg stehst und angerempelt. Mach das ganze mal in Dresden, da gibt´s 10 Leute, die auf dich zu kommen und fragen, was du suchst und ob sie dir helfen können. Wirklich, so ist Dresden. Die Dresdner sind so unendlich freundlich, umso schwerer fällt es mir zu akzeptieren, dass es leider eben auch diese Schattenseite gibt. Die Pegida Spinner, die Rechtsextremisten und all das, was dazu gehört.

Ich war jetzt 3* auf dem Neumarkt um mir das Spektakel wegen dem Monument von Manaf Halbouni anzusehen, ein Riesen Theater wieder in der Presse, 100 Menschen, die ihn deswegen beschimpfen, wo ich mich immer frage, was ist denn das Problem? Ich versteh gar nicht, wie Kunst einen stören kann? Vielleicht kann mir das ja mal jmd erklären von euch, die sich dahin stellen und den Künstler und auch das Monument anschreien. Ich finde es eher bewundernswert, dass er sich Dresden ausgesucht hat und dann auch noch den Neumarkt, ich finde es mutig und er hat meinen vollen Respekt. Es sind 2 Monumente, die den Frieden symbolisieren und als Mahnmal stehen.

Dazu eine Geschichte, die mir ebenfalls keine Ruhe lässt, ich war Freitagabend das erste Mal auf dem Neumarkt, um mir das Monument anzusehen. Da steht tatsächlich eine Gruppe von jungen Menschen vor den Bussen und schreit diese an. Ohne Witz, 10 junge Menschen, die diese Busse anschreien, „nur wegen Amerika, ihr seid scheisse, verpisst euch, .. Wir wollen euch hier nicht..“ und so weiter, ich fand das so abstrus, dass sich da wirklich Menschen hinstellen und dieses Mahnmal anschreien, nun stand ich halt auch da und wollte Fotos und Videos machen, da ging die Gruppe auf mich los, „Verpiss dich du scheiss linkes Pack, geh zurück wo du hergekommen bist! Wegen euch scheiss Zecken wird alles schlimmer.“ Ähm, .. ja, genau, da wären wir wieder beim Thema Mode, also wer weiß, wie ich aussehe, weiß, dass ich jetzt ziemlich neutral durch die Welt stiefel, gut, ich trug meine Dr. Martens Schuhe, aber gut, ich war also das linke Pack. Die Diskussion wurde auch nicht besser und ich bin ja nun kein Freund von Gewalt, aber die hörten auch nicht auf, mich anzuschreien und kamen mir auch näher. Ich bin dann in Richtung einziges Taxi und die kamen mit, den armen Taxifahrer schrien sie dann auch noch an, wie er so linkes Dreckspack transportieren könnte. Naja, Freunde, was soll ich euch sagen, jetzt erklärt mir doch bitte mal einer sachlich und für mich verständlich, wie so etwas passieren kann? Was fehlt denn diesen Menschen? Also, dass muss ja irgendwo herkommen?! Und ich wette die wissen noch nicht mal, warum die Frauenkirche da eigentlich steht.

Ich kenne die Dresdner Geschichte, ich kenne sie sehr gut, ich habe als Stadtführerin gearbeitet und ich verstehe, dass manch ein Dresdner, dass natürlich speziell finden mag und sie sind nun mal sehr eigen, wenn es um Ihre Stadtgeschichte geht, so und nun steht da ein zweites Mahnmal und alle drehen durch. Also, Freunde, was ist das Problem mit den Bussen?

Jedenfalls lässt mir das keine Ruhe, und nun habe ich eine Idee dazu in meinem Kopf, um vielleicht etwas zu bewegen. Ich muss nur noch den Künstler dafür begeistern, angeschrieben habe ich ihn schon. Ich halte euch auf dem Laufendem.

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Was für eine Nacht (VLOG), wenn der kleine Berliner Punk (haha, also ich) mal ausbricht und sich auf das klassische Dresden einlässt. Ich hatte die große Freude am Semperopernball teilnehmen zu dürfen. Mein Tag hätte nicht schöner sein können. Ich bin morgens in Berlin aufgebrochen und dann direkt zur Dresdnder Designerin Dorothea Michalk gestartet. Dorothea hatte eine wundervolle Auswahl an haute couture Kleidern, und die sind auch noch so unglaublich toll geschnitten, dass ich in meiner 36 aussah, wie eine 34 und bezaubernd schön. Ich bin kein „Ich lobe mich in den Himmel-Mensch“, aber was Dorothea aus mir gezaubert hat, unglaublich! Ein Traum in rot und ich fühlte mich wirklich, wie die schönste Frau im Raum!

Danach ging es zu meiner bezaubernden Freundin Marina (Geschäftsführerin Hair & Make Up Onexys), die aus der Taube, dann auch noch den Schwan zauberte.. ich trage nie make up, umso überraschter war ich dann hinterher, wie ich auch aussehen kann.. In beiden Fällen an großes Dankeschön an meine bezaubernden Damen, dass ich den ganzen Abend über so gestrahlt habe.

Um 16:00 Uhr ging es für mich dann los im Pressebüro. 17:30 gab es das erste große Meeting und ab 18:30 wurde sich an diversen Stationen aufgestellt. Ich hatte das große Glück, dass ich überall reinschnuppern durfte, meine GoPro immer dabei. Um 19:00 Uhr öffneten sich dann die Türen. Ich liebe die Semperoper, sie ist eine Schönheit und wenn sie sich mit noch mehr Schönheiten füllt, ist es, als ob eine Zeitreise beginnt. Bis 21:00 Uhr ist dann erstmal Platz nehmen angesagt für alle Gäste. Auf dem roten Teppich vor und in der Semperoper, geht ein lustiges buntes Reporter-schlagen-sich-um-Interviews-Treiben voran.

Während der Show ist das Aufzeichnen untersagt, da die Rechte dem MDR vorbehalten sind, daher wird es hierzu keinen Videobeitrag von mir geben. Umso mehr schaute ich mir das Treiben „Hinter den Kulissen“ an. Man kann sich, glaube ich, gar nicht das Ausmaß an Menschen, Klingeln, Geschirr klappern und Geräuschkulisse vorstellen. Man darf während der Aufzeichnung auch nicht in den Saal zurückkehren, somit darf man auch nicht durch die Oper laufen, sondern muss die Backstage Gänge drunter und drüber nehmen, ich hätte zu gern meinen Schrittzähler an dem Abend dabei gehabt. Ich nutzte die Zeit um die Stimmung draußen aufzufangen. Die Dresdner sind unglaublich, wie sie davor Ihren Sekt trinken und zur Musik tanzen, hübsch aussehen und den Abend einfach genießen. Es wird immer live moderiert und aus der Oper ausgestrahlt, ebenso erleuchtet die Oper selbst in wundervollen Farben und es gibt zu Beginn immer ein gigantisches Feuerwerk.

Den Rest der Zeit bis 23:00 Uhr verbrachte ich in der Tanzbar Madeleine, die gab es dieses Jahr zum ersten Mal und gehört mit Zusatzangebot von Stefan Hermann´s Bean & Beluga. Na, hier war was los, Liveband, gutes Essen und Getränke.. und vor allem wurde hier getanzt!

Ab 23:00 Uhr ging es für mich dann erstmal wieder in´s Getümmel, ich war mit 2 Fotografen untwegs um Stimmung und alles zu fühlen, mich über´s Parkett schwingen zu lassen, hach war das alles herrlich! Ab 23:00 Uhr wird diese Oper nochmal zu ganz neuem Leben erweckt.. Also wer sich bezüglich des Essens nicht sicher ist, Flanierkarten sind ein MUSS! Nach 2h Dauereinsatz ging´s für mich dann wieder in die Tanzbar Madeleine, dort wurde ich dann um 5:00 Uhr rausgekehrt. Mein Gott, was hatte ich für einen großartigen Abend! Das mache ich nächstes Jahr wieder! Ich freu mich den ein oder anderen dann bei mir zu haben um zu flanieren und die Nacht zum Tag zu machen. Danke an alle, die diesen Abend für mich so besonders gemacht haben! Noch viel mehr dazu findet ihr im VLOG !

 

#SemperOperaBall #Semperopernball #live #Instagram #Facebook #followourstory #Feb3rd7pm #bepartofit #redcarpet #backstage #livefromDresden #conciergeontheway 

Dear Friends, Friday is the night of the nights in Dresden and I´m so happy and proud to announce that I will be the one responsible for the social media accounts meaning that I will be in charge for Instagram and Facebook at the Semper Opera Ball ! Be part of an amazing event and follow me on the red carpet, backstage, live on the dancefloor and enjoy the entire night!

Follow us on Facebook Semper Opera Ball and Instagram Semper Opera Ball and be just as excited as me! I’m sure it’s going to be awesome!

Freunde, am Freitag, 3.2.17 ab 19:00 begleite ich euch live durch den Semperopernball, folgt mir auf Instagram und Facebook und schaut mit mir gemeinsam hinter die Kulissen und lasst euch von der Nacht der Nächte in Dresden verzaubern. Ich freu mich auf euch!

Kurztrip Wien #vienna #wien #sightseeingjogging #conciergeservice #joggendurchwien #ottowagner #conciergeontheway

Liebe alle, heute möchte ich euch meinen lieben Freund und Kollegen Philipp vorstellen. Philipp ist nämlich ein „Running Concierge“, das bedeutet, du kannst ihn für´s Sightseeing Joggen buchen oder tatsächlich einfach mit ihm durch Wien rennen, wenn du nicht allein laufen willst. Ich hatte das große Vergnügen mit Philipp durch Wien joggen zu dürfen und fand´s sensationell. Anfangs fragt er dich nach Tempo und wie viel du rennen möchtest und natürlich auch, was du sehen willst, weil er verschiedene Routen anbietet. Philipp hat dazu eine Instagram Page, Runningconcierge Philipp Voigt Wien und ist ansonsten im Ritz Carlton Wien, Running Concierge Service zu finden.

Ansonsten kann ich jedem immer nur wieder Wien an´s Herz legen. Was ich an Wien so faszinierend finde, ist der Mix aus modern und traditionell. Man kann Prinzessin sein und zeitgleich auch Punkrocker.

Dieses Mal habe ich mir etwas außerhalb die Otto Wagner Kirche angeschaut. Wer dort eine Führung möchte, sollte das rechtzeitig vorher anmelden, da es an sich nur eine begrenzte Anzahl an Guides gibt, die dort führen dürfen. Die Kirche gehört zu der Landes-Heil- und Pflegeanstalt am Steinplatz. Die Anlage gehörte damals zu den größten und modernsten Irrenanstalten Europa´s. Die Kirche ist so konzipiert, dass den psychisch erkrankten nichts passieren kann. Es hat mich sehr berührt, wie durchdacht diese Kirche gebaut und geschaffen ist, um psychisch kranken Menschen, einen Ort des Glaubens zu schaffen, ohne sie damit wirklich zu konfrontieren. Wer länger in Wien bleibt, sollte auf jeden Fall diesen Ort besuchen.

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Ansonsten gab es natürlich das Touri Programm, Stadtrundfahrt, Stadtsparziergang und was natürlich nicht fehlen darf, ein Besuch in der Oper, zwar auch nur zur Führung, aber gesehen haben, muss man sie in jedem Fall.

Geschlafen habe ich im Sofitel, also das Haus habe ich jetzt das 2. Mal besucht und ich wieder ganz angetan und begeistert, die Aussicht ist der Wahnsinn. Ich hatte mein Zimmer in der 13. Etage mit Blick auf den Dom, IRRE! Wer ohne Frühstück bucht, sollte es sich nicht nehmen lassen, abends die Bar/Restaurant im 19. Stock zu besuchen, fantastisch!

 

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#Marrakech #1001nacht #conciergeontheway #singletrip #alleinreisen #sonneimdezember #travelblog

Ich vermisse die Sonne, mehr als alles andere. Umso schöner war es, sie noch 7 Tage im Dezember in Marrakech genießen zu dürfen. Es war meine erste Reise nach Marrakech und ich fand es ganz wunderbar. Für alle die übrigens vom Flughafen nicht das Taxi nehmen wollen, empfiehlt sich die Buslinie 19, wenn man aus dem Flughafen rausläuft, kommt der rechts am Parkplatz, der Bus fährt alle 30min ab und fährt direkt in´s Stadtzentrum. Der Busfahrer war sehr freundlich und fragt direkt zu welchen Hotels man will und hält dann so, dass es sehr einfach wird, diese schnell zu finden. SUPER!

Gewohnt habe ich im 2 Ciels Boutique Hotel welches in neueren Viertel (Guéliz) Marrakech´s liegt und 15min fussläufig von der Medina entfernt ist. Ich mache in Städten prinzipiell alles zu Fuss. Ich liebe es durch die Welt zu spazieren, Taxi fahren gibt mir nichts, ich finde da spürt man die Atmosphäre einfach nicht, also laufe ich solange meine Füsse mich tragen können. Ich versuche mich mal an alles zu erinnern, was ich besucht habe und ich selbst als wunderschön und empfehlenswert finde. Eine meiner ersten Touren ging in die Steinwüste, ich habe über Dunes & Deserts eine Mountainbike Tour gebucht, welche 3h ging. Also zu sehen gibt es nicht viel, es ist eben eine Wüste, allerdings hat es großen Spass gemacht und war einfach eine tolle Abwechslung. Die bieten relativ viel an, aber mit einem Kamel durch die Wüste reiten, muss ich persönlich nicht machen. Meine andere Tour habe ich durch das Atlasgebirge gebucht über getyourguide, was unglaublichen Spass gemacht hat, sehr gut organisiert war und wir viel gelernt haben, es geht zu verschiedenen Berber Dörfern und ist einfach unglaublich vielseitig. Nach solchen Tagen erde ich gern wieder und weiß, wie wunderbar das Leben ist und ich dankbar sein darf, all das tun zu können, was mir wichtig ist und Spass macht.

In Marrakech selbst, kann man, wie schon erwähnt tatsächlich alles zu Fuss machen. Ich persönlich musste mich erst wieder daran gewöhnen, dass ich als Frau allein unterwegs bin und dann auch noch blond, was das am Anfang natürlich etwas nervig gestaltet, weil dich natürlich jeder anspricht und mitziehen will oder dir den falschen Weg erklärt, dass macht es natürlich nicht schöner und besser, aber Geduld und Selbstvertrauen zahlen sich aus und am Ende erreicht man sein Ziel, gerade durch die Souks ist es unglaublich kompliziert wieder raus und zurück zu finden, aber wenn man es dann einmal verstanden hat, funktioniert es. Und ich muss dazu sagen, ich bin einer der orientierungslosesten Menschen, eine Vollkatastrophe sozusagen 🙂

Was ich übrigens jedem an´s Herz lege möchte, probiert das traditionelle Hamam aus. Ich habe es getan und es war sehr angenehm. Ich habe mich für die 60min Variante entschieden, das war wunderbar wohltuend, aber auch ein eigenartiges Gefühl, sich waschen, bürsten und abreiben zu lassen. Ich kann das gar nicht in Worte fassen, aber man sollte sich dem einfach mal hingeben und sich dem öffnen.

Meine Höhepunkte in Marrakech sind folgende: Mellah (jüdisches Viertel), Palais El Badii, Jardin Ménara, Dar Si Saïd, Jardin Majorelle, Medera Ben Youssef und was ich ebenso super fand, war mein Abend in der Buddha Bar, hier empfiehlt es sich ab 21:00 zu reservieren. Den Rest zeigen die Bilder und Videos. Marrakech ist in jedem Fall eine Reise wert und Marokko sicherlich auch noch eine Zweite.

kulturelle Differenzen, Gedankenkarrussel

Das wird aktuell mal kein Reise- oder Sport Motivationsbericht.. viel mehr denke ich über die heutigen Ereignisse nach. Ich bin heut im Gebiet der Berber in Marokko (Atlas Gebirge) unterwegs gewesen und hatte einen Guide, der sich diesbezüglich gut auskannte und wir über vieles diskutierten, eben auch über die Rechte der Frauen, die Veränderungen und die Religion dazu.. es ist eben immer noch so, dass diese Mädchen schon mit 16 verheiratet werden, wenn sie Glück haben, tatsächlich mit jmd, den sie mögen. Diese Vorstellung löst bei mir ein absolutes Unbehagen aus und ich versuche immer wieder diese Kultur zu verstehen, aber ich schaffe es einfach nicht. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich mit 16 schon hätte heiraten müssen, Sex akzeptieren müssen und vor allem Kinder zeugen müsste.. Gut, ich bin anders aufgewachsen, diese Mädchen nicht. Aber die Frage ist doch, was würden sie tun, wenn sie andere Möglichkeiten hätten? Was wenn sie wissen, dass es mehr gibt, als das? Ich habe mich diesbezüglich heut gefragt, ob diese „Mädchen“ je ein erfülltes Sexleben haben, ob sie dies wirklich mit Liebe, Hingabe und Leidenschaft genießen können. Können die älteren Herren oder wenn sie Glück haben, die Gleichaltrigen, das Bedürfnis dieser Mädchen erfüllen? Und werden diese jungen Frauen überhaupt irgendwann dieses Gefühl je in ihrem Leben erfahren? Und dann stellt sich mir immer wieder die Frage, sind diese Mädchen glücklich? Oder sind sie es gerade deswegen, weil sie ihrer Kultur und Religion genau das geben, was von ihnen erwartet wird. Ist dies ein erfülltes Leben? Diese Frage hat mir heute keine Ruhe gelassen und man fängt an zu vergleichen? Was ist denn Glück für jeden selbst? Theoretisch hängt Glück ja auch von Zielen ab, die man sich selber setzt, den Menschen, die einen umgeben und die Selbstzufriedenheit und von vielen erfüllenden Momenten im Leben. Ich versuche das zu verstehen und ich denke, wenn man sich darauf bezieht, sind diese Mädchen/Frauen tatsächlich glücklich, was hinter all dem steckt und passiert, weiß man leider nicht zu 100%.

Es ging bei der Diskussion heut auch darum, dass viele Frauen sich mittlerweile scheiden lassen, wo wir wieder beim Thema „glücklich sein“ gelandet sind. Und das ist für viele ein großes Problem, da die meisten Arbeitgeber sich von diesen Frauen distanzieren, der Großteil der Männer stösst diese Damen ab und dann hängt auch viel vom Alter ab, unser Guide erklärte uns heute, dass als Frau mit 30 so gut wie alles vorbei ist. Ich war zutiefst schockiert darüber, dass Menschen wirklich so denken, das ist so grausam, dass man dann als Mensch nicht mehr zählt und vor allem nichts mehr wert ist. Ich selber bin 29 und ich habe das Gefühl mein Leben erst richtig wahr zu nehmen, all diese Möglichkeiten die sich mir bieten, all das wundervolle was da draußen noch auf mich wartet und ich bin so unendlich dankbar dafür, aber hier wäre ich tatsächlich nichts mehr wert. Wie schlimm muss das also sein, wenn du mit 16 heiraten musst, dann all den Kummer und Schmerz hinnimmst, aber dir deine Leidenschaft fehlt, dann hast du den Mut und dann erklärt dir die Welt, dass du nichts wert bist.. Puh, liebe Freunde, das ist ganz schön viel zu verdauen. Vielleicht gibt es jmd, der das liest, der mir das nahe bringen kann, der mich verstehen lässt, warum dass noch immer so ist und was ich vielleicht nicht sehe. Ich versuche diese Kultur zu verstehen und es fällt mir, als unabhängige, im Leben angekommende und glückliche Frau so unendlich schwer.