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Ich sitze gerade im Zug von Dresden nach Berlin. Dresden ist für mich ja immer wieder eine wahre Freude und zeitgleich denke ich immer, es sind nur 200km Entfernung zwischen diesen beiden Städten und es fühlt sich an, wie zwei unterschiedliche Welten.

Berlin ist hecktisch, laut, extrovertiert, erfindet sich permanent neu, ist anstrengend, voll von Künstlern und Spinnern und man vergisst welcher Wochentag ist, weil es eh keine Rolle spielt. Das ist für mich Berlin, hinzu kommt die Internationalität, deutsch fällt mehr und mehr weg, braucht auch keiner, weil eh alle nur englisch reden und jeder ist so unglaublich individuell und interessiert sich eh nicht für den anderen. Unfreundlichkeit nicht zu vergessen und dennoch liebe ich diesen Wahnsinn, weil es einfach so viel Unterhaltsames gibt und jeder sich zu 100% entfalten kann.

So, und dann kommt man nach Dresden und hier ist alles anders. Es gibt es keine großen Labels oder die Labels, die sich schon seit ein paar Jahren in Berlin etabliert haben, vergiss es, gibt´s nicht in Dresden, was die Menschen modisch schon nicht mithalten lässt. Ich meine, es kommt und kommt, aber von Berlin sind wir weit entfernt. Aber und das finde ich jedes Mal wieder so bewundernswert, die Dresdner sind freundlich und sie achten aufeinander. Ich habe noch nie so viel Freundlichkeit in einer deutschen Stadt erlebt, wie hier. Egal, ob in Strassenbahnen, Restaurants, öffentlichen Plätzen. Stellt euch mal in Berlin eine Minute mit nem Stadtplan auf die Strasse, ihr werdet sicherlich 50* mal angeblufft, warum du im Weg stehst und angerempelt. Mach das ganze mal in Dresden, da gibt´s 10 Leute, die auf dich zu kommen und fragen, was du suchst und ob sie dir helfen können. Wirklich, so ist Dresden. Die Dresdner sind so unendlich freundlich, umso schwerer fällt es mir zu akzeptieren, dass es leider eben auch diese Schattenseite gibt. Die Pegida Spinner, die Rechtsextremisten und all das, was dazu gehört.

Ich war jetzt 3* auf dem Neumarkt um mir das Spektakel wegen dem Monument von Manaf Halbouni anzusehen, ein Riesen Theater wieder in der Presse, 100 Menschen, die ihn deswegen beschimpfen, wo ich mich immer frage, was ist denn das Problem? Ich versteh gar nicht, wie Kunst einen stören kann? Vielleicht kann mir das ja mal jmd erklären von euch, die sich dahin stellen und den Künstler und auch das Monument anschreien. Ich finde es eher bewundernswert, dass er sich Dresden ausgesucht hat und dann auch noch den Neumarkt, ich finde es mutig und er hat meinen vollen Respekt. Es sind 2 Monumente, die den Frieden symbolisieren und als Mahnmal stehen.

Dazu eine Geschichte, die mir ebenfalls keine Ruhe lässt, ich war Freitagabend das erste Mal auf dem Neumarkt, um mir das Monument anzusehen. Da steht tatsächlich eine Gruppe von jungen Menschen vor den Bussen und schreit diese an. Ohne Witz, 10 junge Menschen, die diese Busse anschreien, „nur wegen Amerika, ihr seid scheisse, verpisst euch, .. Wir wollen euch hier nicht..“ und so weiter, ich fand das so abstrus, dass sich da wirklich Menschen hinstellen und dieses Mahnmal anschreien, nun stand ich halt auch da und wollte Fotos und Videos machen, da ging die Gruppe auf mich los, „Verpiss dich du scheiss linkes Pack, geh zurück wo du hergekommen bist! Wegen euch scheiss Zecken wird alles schlimmer.“ Ähm, .. ja, genau, da wären wir wieder beim Thema Mode, also wer weiß, wie ich aussehe, weiß, dass ich jetzt ziemlich neutral durch die Welt stiefel, gut, ich trug meine Dr. Martens Schuhe, aber gut, ich war also das linke Pack. Die Diskussion wurde auch nicht besser und ich bin ja nun kein Freund von Gewalt, aber die hörten auch nicht auf, mich anzuschreien und kamen mir auch näher. Ich bin dann in Richtung einziges Taxi und die kamen mit, den armen Taxifahrer schrien sie dann auch noch an, wie er so linkes Dreckspack transportieren könnte. Naja, Freunde, was soll ich euch sagen, jetzt erklärt mir doch bitte mal einer sachlich und für mich verständlich, wie so etwas passieren kann? Was fehlt denn diesen Menschen? Also, dass muss ja irgendwo herkommen?! Und ich wette die wissen noch nicht mal, warum die Frauenkirche da eigentlich steht.

Ich kenne die Dresdner Geschichte, ich kenne sie sehr gut, ich habe als Stadtführerin gearbeitet und ich verstehe, dass manch ein Dresdner, dass natürlich speziell finden mag und sie sind nun mal sehr eigen, wenn es um Ihre Stadtgeschichte geht, so und nun steht da ein zweites Mahnmal und alle drehen durch. Also, Freunde, was ist das Problem mit den Bussen?

Jedenfalls lässt mir das keine Ruhe, und nun habe ich eine Idee dazu in meinem Kopf, um vielleicht etwas zu bewegen. Ich muss nur noch den Künstler dafür begeistern, angeschrieben habe ich ihn schon. Ich halte euch auf dem Laufendem.

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Was für eine Nacht (VLOG), wenn der kleine Berliner Punk (haha, also ich) mal ausbricht und sich auf das klassische Dresden einlässt. Ich hatte die große Freude am Semperopernball teilnehmen zu dürfen. Mein Tag hätte nicht schöner sein können. Ich bin morgens in Berlin aufgebrochen und dann direkt zur Dresdnder Designerin Dorothea Michalk gestartet. Dorothea hatte eine wundervolle Auswahl an haute couture Kleidern, und die sind auch noch so unglaublich toll geschnitten, dass ich in meiner 36 aussah, wie eine 34 und bezaubernd schön. Ich bin kein „Ich lobe mich in den Himmel-Mensch“, aber was Dorothea aus mir gezaubert hat, unglaublich! Ein Traum in rot und ich fühlte mich wirklich, wie die schönste Frau im Raum!

Danach ging es zu meiner bezaubernden Freundin Marina (Geschäftsführerin Hair & Make Up Onexys), die aus der Taube, dann auch noch den Schwan zauberte.. ich trage nie make up, umso überraschter war ich dann hinterher, wie ich auch aussehen kann.. In beiden Fällen an großes Dankeschön an meine bezaubernden Damen, dass ich den ganzen Abend über so gestrahlt habe.

Um 16:00 Uhr ging es für mich dann los im Pressebüro. 17:30 gab es das erste große Meeting und ab 18:30 wurde sich an diversen Stationen aufgestellt. Ich hatte das große Glück, dass ich überall reinschnuppern durfte, meine GoPro immer dabei. Um 19:00 Uhr öffneten sich dann die Türen. Ich liebe die Semperoper, sie ist eine Schönheit und wenn sie sich mit noch mehr Schönheiten füllt, ist es, als ob eine Zeitreise beginnt. Bis 21:00 Uhr ist dann erstmal Platz nehmen angesagt für alle Gäste. Auf dem roten Teppich vor und in der Semperoper, geht ein lustiges buntes Reporter-schlagen-sich-um-Interviews-Treiben voran.

Während der Show ist das Aufzeichnen untersagt, da die Rechte dem MDR vorbehalten sind, daher wird es hierzu keinen Videobeitrag von mir geben. Umso mehr schaute ich mir das Treiben „Hinter den Kulissen“ an. Man kann sich, glaube ich, gar nicht das Ausmaß an Menschen, Klingeln, Geschirr klappern und Geräuschkulisse vorstellen. Man darf während der Aufzeichnung auch nicht in den Saal zurückkehren, somit darf man auch nicht durch die Oper laufen, sondern muss die Backstage Gänge drunter und drüber nehmen, ich hätte zu gern meinen Schrittzähler an dem Abend dabei gehabt. Ich nutzte die Zeit um die Stimmung draußen aufzufangen. Die Dresdner sind unglaublich, wie sie davor Ihren Sekt trinken und zur Musik tanzen, hübsch aussehen und den Abend einfach genießen. Es wird immer live moderiert und aus der Oper ausgestrahlt, ebenso erleuchtet die Oper selbst in wundervollen Farben und es gibt zu Beginn immer ein gigantisches Feuerwerk.

Den Rest der Zeit bis 23:00 Uhr verbrachte ich in der Tanzbar Madeleine, die gab es dieses Jahr zum ersten Mal und gehört mit Zusatzangebot von Stefan Hermann´s Bean & Beluga. Na, hier war was los, Liveband, gutes Essen und Getränke.. und vor allem wurde hier getanzt!

Ab 23:00 Uhr ging es für mich dann erstmal wieder in´s Getümmel, ich war mit 2 Fotografen untwegs um Stimmung und alles zu fühlen, mich über´s Parkett schwingen zu lassen, hach war das alles herrlich! Ab 23:00 Uhr wird diese Oper nochmal zu ganz neuem Leben erweckt.. Also wer sich bezüglich des Essens nicht sicher ist, Flanierkarten sind ein MUSS! Nach 2h Dauereinsatz ging´s für mich dann wieder in die Tanzbar Madeleine, dort wurde ich dann um 5:00 Uhr rausgekehrt. Mein Gott, was hatte ich für einen großartigen Abend! Das mache ich nächstes Jahr wieder! Ich freu mich den ein oder anderen dann bei mir zu haben um zu flanieren und die Nacht zum Tag zu machen. Danke an alle, die diesen Abend für mich so besonders gemacht haben! Noch viel mehr dazu findet ihr im VLOG !

 

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Dear Friends, Friday is the night of the nights in Dresden and I´m so happy and proud to announce that I will be the one responsible for the social media accounts meaning that I will be in charge for Instagram and Facebook at the Semper Opera Ball ! Be part of an amazing event and follow me on the red carpet, backstage, live on the dancefloor and enjoy the entire night!

Follow us on Facebook Semper Opera Ball and Instagram Semper Opera Ball and be just as excited as me! I’m sure it’s going to be awesome!

Freunde, am Freitag, 3.2.17 ab 19:00 begleite ich euch live durch den Semperopernball, folgt mir auf Instagram und Facebook und schaut mit mir gemeinsam hinter die Kulissen und lasst euch von der Nacht der Nächte in Dresden verzaubern. Ich freu mich auf euch!

Dresden, Tipps, Empfehlungen #conciergeontheway

Wenn ich eine Stadt in Deutschland liebe, dann ist es Dresden. Dresden ist voll von Schätzen, Sehenswürdigkeiten, Schlössern und Geschichten – es ist eine Weltkulturerbestadt von der wahrscheinlich gar nicht so viele wissen und obendrein ist es charmant und bezaubernd zugleich. Ich habe 8 Jahre in Dresden gelebt, in diversen Hotels gearbeitet und war auch als Stadtführerin tätig. Dresden ist für mich einfach Heimat. Ich möchte euch an an den wunderschönen Orten teilhaben lassen.. Meine absolute Nummer 1 an Sehenswürdigkeiten ist der Dresdner Zwinger, die barocke Geschichte geht auf das Jahr 1709 zurück im Auftrag von Kurfürst August dem Starken. Früher war der Zwinger ein Teil der Stadtmauer, später galt er als Orangerie und auch Zuhause der kurfürstlichen Feste. Heute beherbergt er die diverse Museen (Alte Meister, Porzellansammlung, Rüstkammer & Mathematisch-Physikalischer Salon) ebenso das Glockenspiel, welches alle 15min erklingt und das gutversteckte Nymphenbad.

Kommen wir zum „Rest“ meiner Lieblinge, ganz klar, die Dresdner Frauenkirche, die mich allein wegen Ihrer Geschichte und dem Glauben an das Gute, jedes Mal wieder in ihren Bann zieht. Zu empfehlen ist ein Besuch der Unterkirche, erst hier wird einem das Ausmaß an Spenden und Aufbau erst einmal komplett bewusst. Ich war damals bei der Weihe der Frauenkirche mit dabei, ich weiß noch, wie die Kirche in all ihren Trümmern auf dem Neumarkt lag und Stück für Stück wieder zusammen gesetzt wurde.. unbeschreiblich. Man kann auf den Turm der Kirche „klettern“, man kann es aber auch lassen und dies von der Kreuzkirche oder dem Hausmannsturm tun, denn da hat man sie in jedem Fall immer mit drauf und sparrt sich die 10 € Eintritt.

Das  Residenzschloss Dresden sollte man sich auch immer ansehen, hier sind die Schätze Sachsen´s beherbergt. Das wunderbare ist ja in Dresden, dass man alles zu Fuss erreichen kann. Alles ist zentriert auf einem Punkt. Fantastisch! Semperoper ist natürlich auch ein Muss! Dennoch lohnt sich immer ein Abstecher in die Neustadt und die barocke Neustadt, wo eines meiner Lieblingshotels versteckt ist, das Bülow Palais, Relais & Châteaux Hotel . Wer frische, saisonale Küche sucht findet hier das Restaurant Daniel, welches ein Muss ist. Wer sich die Neustadt ansehen möchte, sollte die Rothenburger & die Alaunstrasse runterbummeln. Am Ende der beiden Strassen verbirgt sich die Kunsthofpassage Dresden, kleine Hinterhöfe mit viel Flair und Charme. In und um Dresden gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken (Sächsische Schweiz, Moritzburg, Meissen, Pillnitz, ..), ich denke 5 Tage für alles sind perfekt, aber da hat man schon ein knackiges Programm vor sich. wer nur Dresden machen möchte, sollte 3 Tage einplanen und wenigstens einmal über die Augustusbrücke gelaufen sein. Wunderschön, wenn sich die Altstadt in voller Pracht vor einem erstrahlt. Bei Fragen nach Hotels, to do´s und Restaurants meldet euch jederzeit gern bei mir.